Weiterhin Rätselraten um Flug MH 370

Von Nicolas Philipps

Vor über einer Woche verschwand die Boeing 777 der Malaysian Airlines zwischen Malaysia und Vietnam vom Radar - bis heute ist die Maschine nicht wieder aufgetaucht.

 

Inzwischen suchen Spezialisten aus 26 Ländern auf zwei verschiedenen Flugrouten zwischen Kasachstan im Norden bis zum 10.000 Kilometer entfernten südlichen indischen Ozean nach der Boeing. Denn klar ist, dass das Flugzeug auch nach seinem Verschwinden vom Radar der Flugsicherung nochweiterflog. Das belegen Aufzeichnungen des Militärradars. 

Nach Angaben eines Sprechers der thailändischen Luftwaffe flog das Flugzeug in Richtung der Straße von Malakka. Dort konnten malaysische Radarstationen das Flugzeug zuletzt orten.

Auch gibt es Berichte, dass die Maschine am Tag ihres Verschwindens von Bewohnern einer Insel auf den Malediven angeblich tief fliegend gesichtet worden sein soll. 

 

Die Ermittler sind damit beschäftigt, herauszufinden, weshalb das Flugzeug vom Radar verschwand und ob die Transponder, die den Kontakt zur Flugsicherung am Boden halten, absichtlich abgeschaltet wurden. 

Nach einem Bericht der «New York Times» wurde die Richtungsänderung mit hoher Wahrscheinlichkeit durch jemanden im Cockpit programmiert. Also von einem der beiden Piloten - oder auch einer unbekannten Person. 

Die Ermittlungen konzentrieren sich auf mehrere Möglichkeiten: Sabotage, Entführung, Terrorakt oder Selbstmord von einem der Piloten. 

 

Was genau an Bord der Maschine mit 239 Menschen passierte, bleibt also weiterhin unklar. 

Karte

Flug MH370

StepMap Flug MH370


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