Eine Weltnation auf Sparflamme - die USA

shutdown

Foto: michelledupray - Flickr

Eine Supermacht im Stillstand: Schon seit dem 1. Oktober sind große Teile der amerikanischen Regierung „stillgelegt“. Es herrscht ein „Government Shutdown“. Hintergrund dieses Shutdowns ist, dass sich Republikaner und Demokraten in dem Land zum Ende des alten Haushalts nicht auf einen neuen einigen konnten. Somit mangelt es an Geld. Deshalb können sie nicht mehr alle Mitarbeiter des Staats bezahlen und somit müssen nahezu alle Staatsbediensteten in den unbezahlten Zwangsurlaub.

Foto: Paolo Rosa - Öffnet wieder: Die Freiheitsstatue
Foto: Paolo Rosa - Öffnet wieder: Die Freiheitsstatue

Auch zahlreiche staatliche Museen, Monumente und Nationalparks sind betroffen (einen Auszug von wichtigen Sehenswürdigkeiten, die geschlossen sind, seht ihr auf der Karte unten). Wichtige Sehenswürdigkeiten wie die Freiheitsstatue oder der Grand Canyon, die auch vom Shutdown betroffen sind, sollen jedoch wieder ihre Tore für Touristen öffnen. Die betroffenen Bundesstaaten werden nun die Kosten für den Betrieb übernehmen. Wie die New York Times berichtete belaufen sich die Kosten für die Freiheitsstatue auf 61.600 Dollar - pro Tag.

Ein kurzer Auszug an geschlossenen Sehenswürdigkeiten:

Shutdown USA

StepMap Shutdown USA



Über die Hintergründe des Shutdowns haben wir in Guten Abend Deutschland am Montag, den 14. Oktober mit Curd Knüpfer geredet. Er ist zur Zeit Gastwissenschaftler in Washington und hat uns erzählt, wie die Amerikaner den Shutdown erleben.

Das Interview gibt es unten zum Nachhören.

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Kommentare: 1
  • #1

    Lilly (Montag, 14 Oktober 2013 16:33)

    Pff die streiten doch eh nur solln sie doch pleite gehen dann wachen die idis mal auf